2015



12.10.2015

Waldbauverein Ganerb Dudenhofen in Partnergemeinde Martell/Südtirol



Josef Zettler, ehemals Kreisjugendpfleger, später Bürgermeister von Dudenhofen, hat mit der Jugend mehrfach das arme Martell in Südtirol besucht. Hieraus entwickelte sich die 1975 beschlossene Partnerschaft Dudenhofen-Martell. Vereine, die diese Gemeinde besuchten, brachten Kleider und Spielsachen für Kinder mit, die dankbar angenommen wurden.


Zum 40-jährigen Jubiläum fuhren 170 Personen aus Dudenhofen und Umgebung nach Martell, die in vier schönen Hotels gut versorgt wurden.  Der Waldbauverein Ganerb war mit 40 Personen dabei. Das von der Gemeinde Martell ausgearbeitete Riesenprogramm wurde gerne angenommen. Neben Wanderungen im Martelltal zum Café Hölderle, zur Zufallhütte, zur Lyfialm, zum Steinwandhof und über den Waldbauerweg über 2160 m zur Stallwieseralm und dem Erdbeerwanderweg gab es weitere interessante Begegnungsmöglichkeiten. Die Blaskapelle und die Jagdhornbläsergruppe Dudenhofen haben sich in diesen Treffen musikalisch engagiert.



Mit dem Bus ging es nach Meran, zu den Gärten von Schloss Trauttmannsdorf bei Meran, nach Bozen mit einer schönen Weinprobe in der Ersten Kellerei Kaltern. Des Weiteren wurde das Bergmuseum von Reinhold Messner im Schloss Juval besucht.



Die Gemeinderäte aus Martell und Dudenhofen haben in einer gemeinsamen Ratssitzung die Partnerschaft erneuert. Hierzu gab der die Partnerschaft  begründete Altbürgermeister, Erwin Altstätter, einen historischen Rückblick und brachte zum Ausdruck, dass diese Partnerschaft sehr zum Aufbau des Tourismus und des Strukturwandels beigetragen hat. Die Gemeinde und das Martelltal mit seinem vielfältigen Obstanbau hat sich sehr gut entwickelt. Es wurde mit dem Pflanzen von schwarzen Johannisbeeren begonnen. Mit Erdbeeren, die ursprünglich selbst vermarktet und verkauft wurden, wurde eine Erzeugergemeinschaft gegründet. Mit dieser Gemeinschaft werden heute alle Produkte wie Erdbeeren, Äpfel, Aprikosen und Süßkirschen vermarktet. Darüber hinaus werden Produkte veredelt, z.B. Marmelade usw.



Erster Höhepunkt der Reise war eine von Pfarrer Josef Metzinger und seinem Marteller Amtsbruder zelebrierte und von den Dudenhofener Jagdhornbläsern umrahmte hl. Messe in der Pfarrkirche in Martell. Anschließend erfolgte der große Empfang mit Ehrungen im schönen Bürgerhaus, wozu sich der stellvertretende Landeshauptmann Dr. Richard Theiner und Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, neben Landrat Clemens Körner eingefunden hatten. Die Bürgermeister, Peter Eberhard, Dudenhofen und Georg Altstätter, Martell, überreichten gegenseitig Bildgeschenke. Mit einem guten Essen und feinen Südtiroler Weinen wurde die Jubiläumsfeier unter Mitgestaltung der Blaskapellen Martell und Dudenhofen, dem gemischten Chor SchianBlimatol Martell und der Jagdhornbläsergruppe Dudenhofen mit großer Begeisterung beendet. Am Samstagnachmittag wurden die Dudenhofener vom Jagdverein Martell mit Tiroler Wein, Speck und Hirschbratwurst kulinarisch versorgt. Musikalisch wurde der Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein auf dem Erdbeerfestplatz "Trattla" durch die Blaskapelle und die Jagdhornbläsergruppe Dudenhofen umrahmt. Diese Jubiläumsfahrt wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern lange in guter Erinnerung bleiben.
Emil Münzer














18-21.06.2015

Waldbauverein Ganerb Dudenhofen in Andernach und Vulkaneifel unterwegs

Der Waldbauverein Ganerb eV Dudenhofen war mit seinen Mitgliedern und Freunden in der Vulkaneifel, beim Geysir in Andernach und beim Braunkohletagebau an der Schürfstelle Hambach..

Mit dem üblichen "Waldbauernfrühstück" auf dem "Moselblick" bei Koblenz bei Weck, Worscht und  Sekt gab es schon gute Stimmung. Nach der Kofferabgabe im Hotel Villa am Rhein in Andernach ging es zum Informationszentrum "Geysir". Dort konnten die Gäste den größten Kaltgeysir der Welt (60 m hoch) bestaunen. Mit dem Schiff ging es dann zum großen Ereignis dessen Wirkung alle erstaunten. Anschließend fand eine interessante Führung durch die "essbare Stadt Andernach" mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern statt.

Am nächsten Tag stand die Fahrt zum Braunkohletagebau in die Grube "Hambach" auf dem Plan. In der Ausstellung der RWE Power AG im Schloss Paffendorf in Bergheim wurden wir über die Hintergründe zum Thema Braunkohle anschaulich informiert. Ein neues modernes Kohlekraftwerk in Miniaturausführung zeigte, dass neue Kraftwerke fast keine Schadstoffe in die Umwelt abgeben und dazu noch mit dem billigsten Brennstoff  befeuert werden.

Auf dem Aussichtspunkt "Hambach" konnten wir die riesigen Schaufelradbagger bestaunen. 250 m Erdraum müssen abgebaut werden um an das Kohlenflöz zu kommen. Der Abraum wird über riesige lange Förderbänder auf der gegenüberliegenden Seite wieder zur Rekultivie-rung verwendet.

Mit dem Fortschreiten des Kohleabbaus wird in den nächsten drei Jahren das Dorf Manheim, restlos verschwinden. Viele Häuser sind schon verlassen oder werden in den nächsten beiden Jahren aufgegeben. In einer Entfernung von ca. drei km entsteht Neu Manheim. Ausgiebig wurden wir über die Rekultivierungsmaßnahmen informiert. Es entsteht eine neue schöne nutzbare Landschaft für Ackerbau. Wiesen, Wälder und Wasser. Tagesabschluss war dann im schönen Städtchen Ahrweiler.

Im Vulkaneifel-Infozentrum in Plaidt und im Römerbergwerk Meurin wurden wir über die Vulkane und Maare informiert. Im Deutschen Vulkanmuseum "Lava-Dome" in Mendig konn-ten wir in 30 m Tiefe den größten Kühlschrank Deutschlands erkunden. Dort, wo früher die guten Mahlsteine herausgeholt wurden, waren später 28 Brauereien zur Bierherstellung und Kühlung zu Gast. Mit "Herrn Linde", der den Kühlschrank erfunden hat, hörte diese Kühlung auf und nur noch die Vulkanbauerei in Mendig  nutzt diesen unterirdischen Kühlschrank.

Der Abschluss fand mit einem Besuch des Gottesdienstes in Maria Laach statt. Nach Besich-tigung der Gärtnerei und dem schönen Skulpturengarten und einem guten Mittagessen ging die Fahrt durch das Mittelrheintal zu Ende. Von der von Emil Münzer gut organisieren Reise waren alle Gäste begeistert und freuen sich auf die nächste Reise ins schöne Vogtland.


















09.05.2015
Rad-Exkursion zur Verkehrssicherung im Privatwald

Die Verkehrssicherung ist für alle Waldbesitzer von großer Bedeutung. Zu diesem Thema begrüßte der Vorsitzende Peter Eberhard bei der diesjährigen Rad-Exkursion des Waldbauvereins Ganerb in Dudenhofen am 9. Mai rund 25 Privatwaldbesitzer. Die Tour führte unter fachlicher Anleitung der Baumkontrolleure Jens Heinze und Anett Dittmann / Firma:,,Die Baumwärter" sowie Revierförster Jürgen Render/ Forstamt Pfälzer Rheinauen zu verschiedenen Exkursionspunkten an Waldwegen mit Fall-Beispielen. Ziel der Exkursion war es, die Teilnehmer für die notwendigen Kontrollen und Maßnahmen im Privatwald zu sensibilisieren und anhand der Beispiele und Erläuterungen erste Einblicke in mögliche relevante Baumdefekte zu geben. Der Abschluss der Veranstaltung fand wieder im geselligen Kreis bei Weck, Worscht und Woi in der Maschinenhalle des Waldbauvereins Ganerb in Hanhofen statt. (Text: Jürgen Render)








(Fotos: Emil Münzer)



22.03.2015

Tag des Waldes 2015

Tag des Waldes am 22. März 2015 – Unser Vorstand Peter Eberhard verteilt den Baum des Jahres, den Feldahorn, an der „Rentnerhütte“ im Dudenhofener Wald.





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