2019


04. September 2019

Vereinsausflug in den Nordschwarzwald


Am 4. September um 8.30 Uhr starteten wir bei Bilderbuchwetter in Dudenhofen über die A5 in Richtung Schwarzwald. Unser erstes Ziel waren die Allerheiligen-Wasserfälle nahe Oppenau. Vorher nahmen wir auf dem Rastplatz nahe der Allerheiligen-Klosterruine das traditionelle Waldbauernfrühstück ein. So gestärkt durchwanderten wir die Wasserfälle - insgesamt erstrecken sie sich über eine Höhe von 66 m in 7 Stufen.
Danach fuhren wir weiter mit dem Bus zum Mummelsee, wo wir in dem Restaurant direkt am See zu Mittag aßen. Weiter ging es über die Schwarzwald-Hochstraße zum "Lotharpfad".

An Weihnachten 1999 fegte der Sturm Lothar mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h über den Schwarzwald hinweg und zerstörte innerhalb von zwei Stunden weite Teile des Schwarzwaldes mit einem Sturmholzanfall von ca. 30 Millionen fm. Rund 10 ha nahm man aus der anschließenden Wiederaufforstung heraus, um beobachten zu können, wie sich die Vegetation ohne menschlichen Eingriff entwickelt. Man richtete einen Rundweg mit Holzstegen und Aussichtsplattformen ein, den Lotharpfad.

Wir besichtigen einen Teil des Lotharpfades unter Führung einer Rangerin. Seit dem Sturm hat sich eine üppige Vegetation gebildet. Nicht nur Fichten haben sich wieder angesiedelt, sondern auch Laubholz und Sträucher.  Seit 2014 ist das Gebiet zum Nationalpark erklärt worden.

Anschließend ging es auf die Heimfahrt. In Neupotz in der Südpfalz machten wir noch einmal Rast an den Baggerseen im Anglerheim, wo es leckeren Fisch zu essen gab.



20. bis 23. Juni 2019

Waldbauverein Ganerb e. V. Dudenhofen auf Reise in Ulm und um Ulm herum


Mit dem „Waldbauernfrühstück bei Weck, Worscht und Sekt“ in Bad Urach begann die Viertagereise nach Ulm und um Ulm herum. In einer einstündigen Führung konnte die ca. 12.000 Einwohner zählende Stadt am Rande der schwäbische Alb im Tal der Erms und der mit 61° C heißesten Quelle Baden Württembergs besichtigt werden.


Auf der Fahrt nach Ulm wurde noch ein kurzer Stopp am „Blauen Topf“ in Blaubeuren eingelegt. Nach Einnahme der Zimmer im MARITIM-Hotel in Ulm wurde uns die Altstadt von Ulm incl. Ulmer Münster gezeigt und erklärt. Das Münster Unserer Lieben Frau in Ulm ist eine im gotischen Baustil errichtete Kirche.Es ist die größte evangelische Kirche Deutschlands. Der 1890 vollendete 161,53 Meter hohe Turm ist der höchste Kirchturm der Welt.


Am zweiten Tag stand die Besichtigung der prachtvollen Basilika Ottobeuren an. Sie ist den beiden römischen Märtyrern Alexander †162 und Theodor †306 geweiht und ist sicher eine der schönsten Barockkirchen Süddeutschlands. Mit ihren beiden 82 m hohen Zwiebeltürmen steht sie auf einem sanft ansteigenden Hügelrücken. Die Grundsteinlegung erfolgt am 27.09.1737 beim heutigen Hauptportal. In ausführlicher Weise wurden wir mit den schönen Bildern vertraut gemacht.


Die Mittagspause erfolgte in einer Brauereigaststätte in Kempten. Mit einem Stadtrundgang in der historischen schönen Stadt Wangen/Allgäu und Kaffee und Kuchen im „VIVO-Café“ wurde der Tag beendet. Die Besiedlung Wangens geht vermutlich auf eine alemannische oder fränkische Siedlung aus der Zeit nach der Unterwerfung der Alemannen durch Frankenkönig Chlodwig I. (um 496) zurück Höhepunkt der Reise war die Renaissancestadt Augsburg mit fast 300.000 Einwohnern. Sie ist reich an Tradition und Kultur. Mit ihrer über 2000 Jahre alten Geschichte hat sie viel zu bieten – von den Römern bis hin zur Textilindustrie. Hier wurde der Vater des Musikgenies Wolfgang Amadeus Mozart geboren. Der Augsburger Religionsfrieden im Jahr 1555 hat das selbstverständnis der Stadt zum Frieden entscheidend geprägt 1999, als in St. Anna die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre unterzeichnete – dies war eine Sternstunde der Ökumene. Mit der Stadtführung „2000 Jahre Geschichte“ konnten wir auch den Goldenen Saal besuchen. Nach dem Mittagessen im „König von Flandern“ besuchten wir die „Augsburger Puppenkiste“ mit der Märchengeschichte „Räuber Hotzenplotz“.


Die Heimreise führte uns in die historische Stadt Nördlingen mit ihren schönen alten Fachwerkhäusern. Hier sind noch einige Gerberhäuser zu sehen. Seit dem 9. Jahrhundert als karolingischer Königshof nachweisbar, stand Nördlingen (Lkr. Donau-Ries) in der Folge bis ins 13. Jahrhundert unter der Oberhoheit der Regensburger Bischöfe. 1215 gelangte die Stadt an das Reich. Als Schauplatz einer höchst bedeutenden Pfingstmesse entwickelte sich Nördlingen zu einem wichtigen Handelszentrum. Die Zünfte erstritten sich im 14. Jahrhundert die Teilhabe am Stadtregiment. Im Zuge der Reformation wurde die Reichsstadt evangelisch.


Nach dem Besuch der historischen schönen Stadt Dinkelsbühl und Mittagessen ging es wieder nach Dudenhofen zurück. Für die schöne, abwechslungsreiche, informative und gut organisierte Reise wurde Emil Münzer mit viel Lob bedacht. Für die nächste Reise in den Südschwarzwald, Lenzkirch, Villingen, St. Blasien, Titisee, Schluchsee, Feldberg, und Rottweil, vom 19. bis 23. Juni 2020, haben ich schon etliche Reisegäste angemeldet. (em)




 

 

 

 

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