2018



05. September 2018

Exkursion des Waldbauvereins Ganerb ins Elsass




21. bis 24. Juni 2018

Reise in die Rhön und die Mainschleife des Waldbauverein Ganerb Dudenhofen e. V.


Mit dem „Waldbauernfrühstück bei Weck, Worscht und Sekt auf der Raststätte „Taubertal“ begann die Viertagereise nach Neustadt an der Saale. Nach dem Einchecken im Hotel gab es Kaffee und Kuchen, bevor die erste Besichtigung am ehemaligen Grenzübergang Eußenhausen-Meiningen begann. Dieser wurde 1973 eröffnet und diente dem Kleinen Grenzverkehr. Er besaß zwei Wachtürme, einen Fahrzeug-Rammbock, eine überdachte Abfertigungsanlage mit neun Fahrspuren und einen Intershop. Auf dem einstigen Todesstreifen wurde ein Skulpturenpark sowie die „Goldene Brücke“ errichtet. Mit dem Besuch der schönen Fachwerkstadt Meinungen und einem guten 3-Gang-Küchenmeisterbüffet klang der erste Tag aus.

 

 

 

 



In Begleitung eines gebietskundigen Reiseführers wurde die Barockstadt Fulda mit dem Dom St. Salvator-Kathedralkirche des Bistums Fulda und Grabeskirche des hl. Bonifatius- besucht. In der Altstadt konnten die schönen Fachwerkhäuser aus dem 15. Jhdt. besichtigt werden.
Am „Schwarzen Moor“ konnten wir die gute und berühmte Bratwurst aus Schwein- und Rindfleisch genießen. Zeitlich und wetterbedingt konnten wir das Schwarze Moor leider nicht in Augenschein nehmen, wobei kaum etwas vom schwarzen Moor zu sehen ist.
Höhepunkt des Tages war wohl die Besichtigung der schönen, alten und modernen Segelflieger im Segelflugmuseum auf der 950 m hohen Wasserkuppe. Wetterbedingt sind auch keine Segelflieger in der Luft gewesen, was sehr bedauert wurde.
Letzte Tagesstation war der Kreuzberg, 927 m, im Naturpark Bayerische Rhön. Vom Kloster Kreuzberg führt ein Kreuzweg zu den drei Golgota-Kreuzen und zum 30 m hohen Gipfelkreuz. Während einige wanderfreudige Gäste ca. 300 Treppen aufstiegen um die schöne Aussicht über die Rhön zu genießen labten sich die restlichen Gäste am hauseigenen Klosterbier. Mit einem guten kalt-warmen Rhöner-Charme-Schmankerlbüffet und pfiffiger Hausmusik schloss der schöne Tag ab.

 

 

 

 


Der nächste Tag, Fahrt zur Mainschleife im schönen Frankenland, war besonders durch die Aussicht auf die vielen schönen Weinberge geprägt. Die Mainschleife ist einmalig in Deutschland. Sie ist auch die Wein-, Obst- und Spargelregion im fränkischen Weinland. Die wunderschönen mit Blumen geschmückten Fachwerkhäuser von Volkach brachten unsere Gäste zum Staunen.
Die UNESCO-Stadt Würzburg im Schlendern in Augenschein genommen werden. Dabei konnte auch der Dom, wo unser bisheriger Generalvikar Franz Jung zum Bischof gewählt wurde, besichtigt werden. Interessant waren die Ausblicke von der Mainbrücke auf die Festung Würzburg und das Käppele.

 


Erstaunt waren alle Gäste über die Größe der Festung Marienberg und die schönen Ausblicke auf die Universitätsstadt Würzburg mit ihren Kuppeln, Türmen und Brücken. Sie wurde bereits um 1200 als Burganlage mit Bergfried und tiefem Brunnen erbaut, das Palais des Konrad von Querfurt. Von 1253 bis 1718 war die Festung die Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. Ab der Verlegung der Hofhaltung, 1720 – 1744- wurde die Festung nur militärisch genutzt. Heute ist hier das Fürstenbaumuseum untergebracht.


Die Rückfahrt erfolgte über die älteste Weinstadt Frankens, Hammelburg und Münnerstadt zum kalt-warmen drei-Gang-Winzerbüffet im Hotel Residenz, das uns hervorragend bediente.
Auf der Rückfahrt hatten wir bei herrlichem Wetter eine Führung durch die historische Schneewittchen Stadt Lohr am Main. Hier wurden wir wiederum von den schönen Fachwerkhäusern z.T. aus dem 16. Jhdt. des Stadtkerns beeindruckt. Nach dem Mittagessen im Hotel zum Schwan in Wertheim/Main wurde auch hier der schöne Stadtkern mit seiner Burg besichtigt.


Abschluss war der Besuch der historischen Stadt Seligenstadt am Main. Die Stadt hat eine Vielzahl von historischen Gebäuden und Fachwerkhäusern aus dem 17. Und 18. Jhdt., wovon die meisten am Marktplatz stehen. Die Einhard-Basilika St. Marcellinus und Petrus wurde von Einhard, dem Biographen Karls des Großen als Kloster der Benediktiner gegründet. Beim Stadtrundgang bis zum Main konnten sie die Gäste bei Kaffee, Kuchen und gutem Eis vergnügen und die schöne Reise ausklingen lassen.


Für die schöne, abwechslungsreiche, informative und gut organisierte Reise wurde Emil Münzer mit viel Lob bedacht. Nächstes Jahr geht die Reise nach Ulm, Augsburg, Kempten, Wangen, Nördlingen und Dinkelsbühl.

 

 

Seitenanfang Seite drucken
© 2018 Waldbauverein Ganerb e.V. | Impressum | Nutzungshinweise
Websiteerstellung: exosoft